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2012  2011   2010

Trommelwirbel der Extraklasse

06.12.2011 Es war nicht nur eine Hymne an die Freundschaft, es war auch eine Hymne an das Publikum. Das Konzert des Borkener Blasorchesters am Sonntag im Vennehof sprühte vor Melodien, vor Einfällen – und vor Überraschungen. Freundschaft, das war die zehnjährige Verbindung zwischen den Mitgliedern des Blasorchesters und ihrem Dirigenten Markus Wellermann.

Freundschaft war auch die Verbindung der Musiker mit ihrem treuen, dankbaren Publikum, das auch diesmal wieder den Vennehof fast bis auf den letzten Platz füllte. Zu den Überraschungen zählten einige besondere Hotspots im Programm. Den Einstieg machte das Jugendorchester unter Leitung von Jaroslaw Schönfeld. Schöne Stücke waren da zu hören; „New Generation“ beispielsweise , „Children Dreams“ oder „Sounds of Sousa“, die flott musiziert wurden. Man merkte, dass diejenigen dort auf der Bühne Spaß an Musik hatten und dies mit ihrer tollen Leistung zeigten. Danach übernahm Wellermann den Taktstock und das Mikrofon; ersteres für die Musik, letzteres für die stückweise lyrischen Verbindungen zwischen den Stücken. Große Märsche waren zu hören, Film- und Musicalmelodien. Mit „Pilatus – Mountain of Dragons“ war ein gewaltiges Werk im Programm, ein zauberhaftes Stück voller musikalischer Einfälle, hervorragend dargeboten . Eine Herausforderung für jedes Laienorchester – gut gemeistert. Zu den absoluten Höhepunkten gehörte „Zirkus Renz“, und zwar deswegen, weil Thorben Kösters ein äußerst eindrucksvolles Solo ins Xylophon hämmerte. Zweiter Höhepunkt war Viola Wilger, die bei „Ich gehör' nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“ und dem Mambo „Sway“ ihre beeindruckende Stimme hören ließ. Das dritte Mal brandete tosender Beifall nach dem Auftritt des Schlagzeugregisters auf. „Drum Line – Cold Steel“ war eine perfekte Performance der Trommler unter Leitung von Christian Bischop.

Auch mit den übrigen Stücken erfüllten die Musiker viele Wünsche ihrer Zuhörer: Melodien der Band „Pur“ etwa, „Spanish Fever“ oder dem Florentiner Marsch. Klar, dass die Besucher mehr wollten und sich per Beifall Zugaben erklatschten: „Have yourself a merry little christmas“ mit Viola Wilger und den „Mars de Medici“.
(Quelle: Borkener Zeitung)

 

 

Orchester mitten in der Konzertvorbereitung

Die heiße Phase der Konzertvorbereitung hat begonnen. Das diesjährige Programm steht schon seit geraumer Zeit und erstmals hat es auch ein Probenwochenende gegeben, das erfolgreich verlaufen ist. „Solch zwei intensive Probentage sind eine tolle Sache. Einerseits nehmen sie ein wenig den Zeitdruck, andererseits sorgen sie auch für eine gute Atmosphäre innerhalb des Orchesters“, resümierte Dirigent Wellermann am Ende zweier anstrengender Tage zufrieden.
Dieses Jahr hat das Borkener Blasorchester wieder einmal etwas ganz besonderes auf dem Programm. Erstmals wird eine Sängerin das Orchester solistisch unterstützen. Dirigent Markus Wellermann konnte Viola Wilger für das Konzert gewinnen.

Eine weitere Neuheit ist das diesjährige Plakat. Es wurde von Grund
auf neu gestaltet und soll alle Generationen ansprechen. Die Idee und Ausführung lieferte Milena Galle.

Der Titel des wie immer am zweiten Adventssonntag stattfindenden Jahreskonzerts lautet in diesem Jahr „Hymne an die Freundschaft“ in Anlehnung an ein gleichnamiges Stück von Kurt Gäble. Er soll den engen und guten Kontakt zwischen Orchester und Publikum symbolisieren.
Highlights in diesem Jahr sind neben den Gesangseinlagen unter Anderem das sinfonische Werk „Pilatus - Mountain of Dragons“ des modernen Komponisten Steven Reineke und das Xylophonsolo „Zirkus Renz“ gespielt von Thorben Kösters. Desweiteren gibt es schottische Melodien, ein Medley aus dem Musical „Tarzan“, Tophits der Band „PUR“, selbstverständlich zwei klassische Konzertmärsche und Vieles mehr. Lassen Sie sich überraschen!

Der Vorverkauf ist gestartet, Karten gibt es bei allen Mitgliedern, der Borkener Volksbank und dem Musikhaus Senft für 7€, an der Abendkasse für 8€.

 

Blasorchester bekommt eigene T-Shirts

10.10.2011. Um auch im Freizeitlook einheitlich gut auszusehen, hat das Borkener Blasorchester nun für alle Mitglieder ergänzend zur gewöhnlichen Uniform T-Shirts in den Vereinsfarben angeschafft. Die jungen Musiker Christina Rehmann und Stephan Münchow kümmerten sich um die Bestellung und Verteilung. Zuvor hatten sie auch das Design entworfen. Zum Borkener Schützenfest war das erste Probeexemplar beflockt und konnte von den Mitgliedern begutachtet werden. Am Probenwochende Anfang Oktober trug das gesamte Orchester erstmals das neue Outfit und war begeistert. „Wir können nun auch abseits der Bühne einheitlich auftreten“, erklärte der erste Vorsitzende Jörg Windbrake zufrieden.

 

Schützenfeste in Hoxfeld und Marbeck:
Blasorchester im Einsatz

16.05.2011. Die vergangenen Wochenenden waren für die Musiker des Borkener Blasorchesters wieder zwei äußerst stressige, denn es wurde wieder kräftig Schützenfest gefeiert.
Zunächst ermittelten die St. Ludgerus Schützen aus Hoxfeld ihren neuen König. Dies stellte sich als sehr schwierig heraus, denn der Vogel hielt Schuss um Schuss problemlos stand. So mussten die borkener Musiker bis in die frühen Abendstunden das Schützenvolk unterhalten, was mit einem Mix aus böhmischen und modernen Klängen aber gut gelang. Am darauf folgendem Sonntag begleitete das Orchester die neuen Majestäten und ihr Throngefolge beim Umzug zur Schule. Bei der anschließenden Feier am Ehrenmal wurde beim Choral zur Kranzniederlegung den Gefallenen der beiden Weltkriegen gedacht.
Auch in Marbeck hieß es eine Woche später "Antreten". Hier gab es einen großen Festumzug durch die Siedlung. Mit zahlreichen Zuschauern fand anschließend die große Parade auf dem Festplatz statt.
Beim Vogelschießen am Montag tröstete das Orchester mit seiner fröhlichen Musik über das schlechte Wetter hinweg.




Kaiserschießen: Es ist wieder Schützenfestzeit in
Borken und Umgebung

05.05.2011 Am vergangenen Samstag wurde mit dem im Fünfjahresrhythmus stattfindenden Kaiserschießen der Stadt Borken die Schützenfestsaison 2011 in der Kreisstadt eingeläutet. Der St. Ludgerus Schützenverein Hoxfeld durfte Abordnungen aller 17 weiteren Vereine im Stadtgebiet auf der Festwiese am Schloss Pröbsting begrüßen, um einen neuen Kaiser zu ermitteln. Er stellte mit Konrad Thewes und Anja Klein-Ridder das Kaiserpaar der vergangenen Regentschaftszeit.
Auch die Musik durfte natürlich nicht fehlen und so war auch das Borkener Blasorchester mit einer stattlichen Besetzung von über 40 Musikern auf dem Paradeplatz vertreten. Dirigent Markus Wellermann dirigierte alle teilnehmenden sechs Musikvereine und Spielmannszüge bei einem gemeinsamen Marsch, der den Offizieren, Schützen, Zuschauern und Ehrengästen nach dem langen Winter das westfälische Schützenfestflair zurückbrachte. Anschließend zog man zum Festzelt, wo gleichzeitig eine mobile Vogelstange aufgestellt worden war. Unter wohlklingen österreichischen und böhmischen Melodien, aber auch moderner Unterhaltungsmusik, war es schließlich der Weseker Jens Schmaloer, der den Vogel erlegte. Zusammen mit seiner Kaiserin Christina Böing wird er nun die kommenden fünf Jahre das Borkener Schützenvolk regieren. Zu ihren Ehren ließ Stadtkommandant Olbing eine große Parade aller Beteiligten abhalten, die das Blasorchester mit dem zünftigen Petersburger-Marsch den nötigen Glanz verlieh. Zum Abschluss wurde zum Schloss Pröbsting marschiert, um den frischgekürten Kaiser zum Festzelt zu begleiten. Die Musiker ließen schließlich den anstrengenden Tag in gemütlicher Rund ausklingen.

 

Generalversammlung: "Die Jugend ist unsereZukunft"

18.01.2011.Der erste Vorsitzende des Borkener Blasorchester Jörg Windbrake begrüßte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mitglieder zur Generalversammlung. Sein besonderer Gruß galt den Neumitgliedern des Hauptorchester Rainer Bergmann und Katharina van der Linde. Wie immer am Anfang eines neuen musikalischen Jahres wurde in die Zukunft vorausgeschaut, aber auch stolz auf die Leistungen sowohl beim Jahreskonzert im Dezember als auch beim Neujahrskonzert zurückgeblickt. Zunächst standen die Termine für die kommende Sommersaison auf der Tagesordnung. Das Orchester ist natürlich, wie gewohnt, bei zahlreichen Schützenfesten als auch beim Kaiserschießen am 30. April in Hoxfeld vertreten. In diesem Jahr soll es auch eine Orchesterfahrt geben, sowohl Ziel als auch der  Termin sind aber noch nicht definitiv festgelegt worden. Als nächstes legte Claudia Nienhaus den Kassenbericht vor, der erfreulicherweise eine solide finanzielle Grundlage für die Orchesterarbeit und auch eine ausgeglichene Bilanz für das vergangene  Jahr enthielt. Besonders die Kassenprüfer Ludger Kaß und Christian Bischop lobten die saubere und verlässliche Arbeit der Kassenwärtin, doch auch die übrigen Musiker bedankten sich für die geleistete Arbeit des gesamten Vorstandes.
Als außerordentlich schwierig stellte sich die Suche nach einem neuen Notenwart heraus. Diesen Posten hatte über viele Jahre hinweg Hermann Heidermann inne. Er sortierte, kopierte und sammelte zahlreiche Notenblätter und verlässt nun nach langjähriger Orchesterarbeit, genauso wie Günther Böing, Bernhard Blickmann, Werner Eiting, Josef Bischop und Heiner Niehaves die aktive Probenarbeit. Das ganze Orchester bedankte sich und ehrte noch einmal die „Alten Kameraden“, deren hinterlassene Lücken nicht so schnell zu schließen sein werden. Um die Arbeit des Notenwarts zu erleichtern wurde ein neues Konzept entwickelt, das die Tätigkeiten den aktuellen Gegebenheiten anpasst und deutlich reduziert. Dennoch ist diese Aufgabe weiterhin enorm wichtig und arbeitsintensiv. Unterstützt durch Jana Berger und Anna Oenning wird nun Carolin Südholt für die Noten verantwortlich sein. Ein wichtiger Stellenwert wird auch 2011 wieder der Jugendarbeit zukommen. Das Jugendorchester muss weiter wachsen und sowohl Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene sollen für das wunderschöne Hobby Blasmusik begeistert werden. Man sammelte zahlreiche Ideen und Vorschlägen, die nun umgesetzt werden sollen. Schließlich konnte der gewohnt sichere und zuverlässige Schriftführer Karl-Heinz  Büsker 21:25 notieren,als dieVersammlung nach zweistündiger intensiver Unterhaltung und Diskussion beendet wurde.